„Der Entwurf der Integrativen Therapie
Hilarion G. Petzold, 1970c
vertritt konsequent eine prinzipielle Unfertigkeit.
Darin liegt die Fülle seiner Möglichkeiten und seine Lebensnähe.“
Die Integrativen Therapie ist eine moderne Form ganzheitlicher und differenzieller Behandlung. Sie wurde in den 1960er Jahren von Hilarion G. Petzold, Johanna Sieper und MitarbeiterInnen entwickelt. Die Integrative Therapie ist seit 2005 durch die Anerkennung des Bundesministeriums approbiert und gemäß dem österreichischen Psychotherapiegesetz als Heilbehandlung zugelassen.
Im Rahmen eines forschungsgegründeten Reflexions- und Handlungsmodells werden neben verbalem Austausch auch Ansätze nonverbaler Kommunikation sowie kreative Methoden, Techniken und Medien eingesetzt. Das Ziel ist Heilungs- und Entwicklungsprozesse bei psychischen, psychosomatischen und psychosozialen Erkrankungen in Gang zu setzen, Besserungen von seelischen Leidenszuständen zu erwirken sowie die Beseitigung von Krankheitssymptomen zu erreichen. Im therapeutischen Kontakt und in der therapeutischen Beziehung werden aktuelle Lebensprobleme, biografische Erfahrungen sowie bewusste und unbewusste Konflikte bearbeitet, um Veränderung im Sinne der Verbesserung von Lebensqualität zu erreichen. Neurowissenschaftliche Erkenntnisse bieten die Grundlage für Behandlungsplanung und Interventionsformen.
Die Integrative Therapie integriert Ansätze aus dem Psychodrama, der Gestalttherapie, der aktiven Psychoanalyse, der Neuropsychologie, der Körpertherapie und der Verhaltenstherapie.
Die Integrative Therapie kommt als Einzeltherapie, mit Paaren oder als Gruppentherapie zum Einsatz. Sie wird sowohl im stationären als auch ambulanten Setting, zur Krankenbehandlung und zur Entwicklungsförderung / Persönlichkeitsentwicklung (Selbsterfahrung) angewendet.